Länge 2,6 km
Dauer: 1h
Profil Leicht, 90 Hm, Zum Höhenprofil
Sehenswertes Papststein, Wildgehege, Specksteinstollen, Felssturz am Papststein
Aussichten Papststein (mehrere)
Einkehrmöglichkeit Auf dem Papststein, Gohrisch, Papstdorf
Anfahrt Auto (S-Bahn - entweder als Ganztageswanderung mit Start in Königstein oder Bad Schandau oder Nutzung der seltenen Busverbindungen ab den Bahnhöfen)

Ist das Zeitbudget mal etwas knapper oder scheut man wegen unsicheren Wetters eine größere Runde, bietet sich eine Überschreitung des Papststeins an, zumal mit Kleinhennersdorfer Stein und Gohrisch reichlich Potenzial besteht, den ursprünglichen Tagesentwurf umzugestalten. Der zerklüftete Tafelberg selbst lockt mit grandiosen Aussichten, einer gemütlichen Einkehr und das alles bei nur moderatem Anspruch an die Kondition des Wanderers.

Ausgangspunkt dieser kurzen Wanderung ist der kostenpflichtige Parkplatz unterhalb des Papststeins am Abzweig der Straße von Gohrisch nach Papstdorf und Cunnersdorf.

In östlicher Richtung folgen sie dem schmalen Pfad, der begleitend der Straße nach Papstdorf folgt. Nach 300m mündet dieser in die Weinleite (Hans-Förster-Weg), die nun leicht abfallend zum östlichen Ausläufer des Steines führt. Ein Stück unterhalb das Lastenaufzugs der Bergwirtschaft sind noch immer die Folgen eines größeren Bergsturzes aus dem Jahr 1972 zu sehen.

Der ersten Anwohnerstraße, die wir am Ortsrand erreichen, folgen sie ansteigend nach links (rechts wäre eine Einkehr in ca. 300m Entfernung erreichbar). Am Straßenende erneut linkshaltend passieren sie bald ein Wildgehege und gelangen zum Aufstieg zum Papststein (rote Markierung, hier wäre ein Abstecher zum Kleinhennersdorfer Stein möglich).

Es folgt ein moderater Anstieg mit einer kurzen steileren Passage. Auf der ersten Terrasse ist linkerhand mit wenigen Schritten ein Felsplateau mit guten Aussichten auf Papstdorf und in Richtung Schrammsteine erreichbar. Rechts führen Pfadspuren zum Kletterfelsen "Kleine Hunskirche", eine Weiterführung von dort zum Gipfel des Papststeins existiert nicht (für den normalen Wanderer).

In der Südseite des Berges leitet der Normalaufstieg ohne nennenswerte Wanderhürden zum höchsten Punkt. Die kurzen Abstecher auf die Aussichten rund um die Bergwirtschaft sind zumindest bei guter Sicht sehr zu empfehlen, es gibt nur wenige Wanderpunkte, die mit so wenig Aufwand so grandiose Rundumsichten bieten.

Der Abstieg über anfangs Eisentreppen bringt sie zügig zum Ausgangspunkt zurück.

Noch nicht genug? Dann wenden sie ihre Schritte doch direkt zum gegenüberliegenden Berg Gohrisch...

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