Vom Beuthenfall zum Großen Winterberg

Der imposante Frienstein mit der über einen enorm ausgesetzten Pfad erreichbaren Idagrotte ist das Hauptziel dieser Wanderung. Noch relativ am Anfang gelegen, liegt das Gros des Anstiegs, der zu absolvieren ist, dann bereits hinter einem, sodass die Aussichten am Gleitmannshorn und (optional) Kipphorn und Winterstein zwar noch etliche Strecken- aber nur relativ wenige Höhenmeter erfordern und... es lohnt sich!

Große Stiegenrunde

Die so genannten Stiegen sind die Klettersteige des Elbsandsteingebirges, die durchaus in ihrer Charakteristik denen der Hochgebirge gleichen, in Sachen Kondition dann aber doch deutlich geringere Ansprüche an den Wanderer stellen. Eine Klettersteigausrüstung ist dann auch nicht zwingend erforderlich - Trittsicherheit und Schwindelfreiheit vorausgesetzt. Die mit Leitern, Eisenklammern und Stahlseilen versicherten Abschnitte sind relativ kurz, stets einsehbar und mittels moderatem Aufwand meist umgehbar. Der gehobene Anspruch des folgenden Wandervorschlags ergibt sich aus der Distanz, die zahlreiche lohnenden Stiegen mit grandiosen Aussichtsmöglichkeiten kombiniert.

Kurze Papststeinrunde

Ist das Zeitbudget mal etwas knapper oder scheut man wegen unsicheren Wetters eine größere Runde, bietet sich eine Überschreitung des Papststeins an, zumal mit Kleinhennersdorfer Stein und Gohrisch reichlich Potenzial besteht, den ursprünglichen Tagesentwurf umzugestalten. Der zerklüftete Tafelberg selbst lockt mit grandiosen Aussichten, einer gemütlichen Einkehr und das alles bei nur moderatem Anspruch an die Kondition des Wanderers.

Kurze Pfaffensteinrunde

Wenig Zeit? Oder weniger gut zu Fuß? Dann ist dieser kurze Ausflug zum Pfaffenstein mit der berühmten Felsnadel Barbarine vielleicht das Richtige für sie. Mit dem initialen Anstieg durchs Nadelöhr liegen alle Strapazen nach dem 1. Kilometer bereits hinter sowie imposante Aussichten und fantasievolle Felsformationen vor ihnen.

Zwischen Vysoká Lípa und Mezní Louka

Eine kurze und kurzweilige Rundwanderung vereint so interessante Ziele wie die Ruine der Burg Šaunštejn, das wenig bekannte und dennoch bizarre Kleine Prebischtor und das versteckte ehemalige Jagdschlösschen Zámeček. Lohnende Abstecher zum Zámecký vrch (Schlossberg) oberhalb von Vysoká Lípa (Hohenleipa) und durch den Soorgrund ins Tal der Kamenice bis hin zur Kahnpartie der Wilden Klamm verlängern die Tour nur unwesentlich, das Erlebnis jedoch umso mehr.

Rosenkamm (Růžový hřeben)

Während im sächsischen Elbtal die Steinbrecher die Landschaft maßgeblich verändert haben, blieb im böhmischen Teil des Gebirges das Flusstal weitestgehend intakt. Bis zu 80m hoch ragen die senkrechten Felswände aus den bewaldeten Hängen auf, die sich bis zum Strom hinunterziehen und jenen oft in ein nur schmales Bett zwängen. Dem Betrachter im Tal fallen sofort die zahlreichen Felskanzeln auf, die die von ihnen gebotenen Aussichten bereits erahnen lassen. Die schönsten Aussichtspunkte rechterhand des Flusses werden sie auf der Wanderung am Růžový hřeben besuchen.

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